1. Martinique boatbook

 

  1.   caribbean

    Leeward Islands

    February 2011

    Region Details..

    The Leeward Islands are a group of islands in the West Indies. They are the northern islands of the Lesser Antilles chain. As a group they start east of Puerto Rico and reach southward to Dominica. They are situated where the northeastern Caribbean Sea meets the western Atlantic Ocean. The more southerly part of the Lesser Antilles chain is called the Windward Islands.

    • Saint Annes Bay
    • Le Marin
    • Fort De France
    • Pointe D'Alet
    • St Pierre

  2. Our Route

    5 February 2011

     

  3. Wir liegen jetzt neben einer Superyacht, man sieht uns garnicht mehr. Die Yacht ist dreistöckig, hat 14 Crew für 2 Leute Besatzung, die eben nur ein paar Wochen im Jahr ihre Yacht nutzen. Die Yacht wird gepflegt, alles funkelt. Die Crew ist sehr freundlich und alle reden mit uns, sehr interessant. Am Donnerstag ist dann das Besitzerehepaar aus Chicago angekommen, älteres Ehepaar, irgend ein Tycoon. Die Crew ist dann in ganz schicker Uniform unterwegs gewesen, doch alle sehr locker.

  4. Wir liegen wieder vor Anker, endlich können wir wieder vom Boot aus ins Wasser springen und das Wasser sieht sehr klar und wunderschön türkis aus. Wir haben leider beim Schnorcheln noch nicht viel Lebendes gesehen, nur ein paar kleine Fische. Es gibt auch kaum Fischer hier, die Ausbeute ist zu gering. Wir waren auf dem ‸Fischmarkt" in St. Anne, die Fischer waren die ganze Nacht drauþen und es waren vielleicht 30 kg ?
    Wir haben in einem deutschen Viertel geankert, wir sind drei Segelschiffe und eine Motoryacht, alles Deutsche. Bin zum Eisbär III geschwommen und so haben wir Irene und Otto kennengelernt. Otto ist auch Bauingenieur und schon seit über 15 Jahren unterwegs, hat mit 45 Jahren aufgehört zu arbeiten und arbeitet jetzt nur noch für ein paar Wochen im Jahr um das Segeln zu finanzieren. Eisbär III ist seit Januar 2010 in der Karibik, davor im Mittelmeer. Lorenz auf der Motoryacht ist schon über 70 Jahre und kennt die Karibik schon seit 1965, das waren noch Zeiten! Da hat man wohl keine Ersatzteile bekommen, doch alles andere war noch sehr ursprünglich und traumhaft. Damals ist Lorenz noch gesegelt, jetzt geht es nur noch mit Motorboot.

  5. St. Annes, Martinique

    6 February 2011

    Bislang hatten wir fast jeden Tag kurze Regenschauer, im Dezember sogar lange und kühle Regentage, doch seit Tagen hatten wir nur ein paar vereinzelte Regentropfen oder überhaupt keinen Regen. Schade, denn wir haben unsere Regenwasser Auffanganlage jetzt erst so richtig ausgefeilt, denn für den Ingenieur ist nichts zu ‸schwör". Unser Dach hat eine Regenrinne und wir haben Schläuche, die in Eimer münden und das Regenwasser sammeln, wir füllen es dann in Behälter und in unseren Solarshower, damit waschen wir dann unser Geschirr oder unsere Haare. Wir haben auch eine Wasseraufbereitungsanlage, doch dazu müssen wir den Generator laufen lassen. Das aufbereitete Wasser schmeckt recht gut, oder vielleicht haben wir uns daran einfach nur gewöhnt. 
    In Abu Dhabi wurde die ganze Stadt mit desaliniertem Wasser versorgt, das hat allerdings nicht so gut geschmeckt, wir haben dort unser Trinkwasser immer in groþen 5 l Flaschen gekauft. Wir sind manchmal auch in Marinas und tanken unsere Trinkwasserbehälter voll, das sind insgesamt 600l . Leider ist dieses Wasser nicht nur teuer, sondern auch übel, selten kann man es trinken oder einen Tee damit bereiten, es stinkt sehr chemisch aufbereitet und im schlimmsten Fall ist es Brackwasser (haben wir allerdings noch nicht gehabt).

  6. St. Annes, Martinique

    4 February 2011

    Gerade bevor wir unsere Leinen in der Marina losgelöst hatten, bemerkten wir noch einen weiteren Gelcoatschaden. Richard ist dann gleich zum Fountaine Pajot Vertragspartner gefahren, doch leider war die verantwortliche Person nicht da, heiþt wir warten hier in Marin bis Montag. Auch nicht schlecht. Und dann werden wir sehen, ob wir noch weiter hier bleiben müssen oder es wir gleich repariert.
    Wir haben dann noch die Gelegenheit genutzt und das Boot mit dem Marinawasser so richtig schön gewaschen und poliert. Anstrengend, die Flächen sind riesig und für mich sehr überraschend, die Luftverschmutzung ist hoch. Kann mich erinnern, daþ ich im Allgäu die Fenster ganz selten putzen muþte, die Luft schien sehr sauber dort. Doch hier haben wir manchmal einen richtig schwarzen Film auf dem Boot, ölig und schmierig. So ganz verstehe ich das nicht, es gibt keine Industrie, kann eigentlich nur von ‸uns" den Yachties kommen? Martinique hat nur 440 000 Einwohner und so viele Autos gibt es auch nicht, mh...komisch. Auf den Britisch Virgin Islands soll es angeblich ganz viel Saharastaub geben, das ist unser nächstes Ziel. Wir wollen Paula und Peter besuchen, bevor sie nach Deutschland zurückfliegen.
    Unsere Nachbarn von der Superyacht, Blue Moon, haben uns dann noch eine Flasche besondere Reinigungsflüssigkeit geschenkt. Haben uns sehr gefreut, die Crew hat ja groþe Erfahrung im Putzen, kann ja nur vom Besten sein. Es gibt sehr wirksame Mittelchen, doch die können auch den Gelcoat angreifen und dann hat man zwar ein sauberes Boot, doch auch ein verkratztes und dann wird es stumpf.

  7. St. Pierre, Martinique

    22 February 2011

    We had a wonderful time in Martinique, we have seen a lot of the Island and sure will come back on our way down south again. You can not beat French cheese and baguette and all the other yummy French delis. We checked out in St. Pierre and headed towards Dominica. We had two reefs in and headed straight into 25 - 32 kts and very choppy seas with a northerly swell. It was like a washing machine, a very uncomfortable sail until we reached the south headland of Dominica. We stayed just one night in Portsmouth and sailed on to the Les Saints. A lovely little group of islets. Anchorages are very crowded and poor holding, we saw two near crashes by slipped anchors.

  8. Had to go back to the marina to check with the Fountaine Pajot dealer. It was very windy, up to 30 knots going into the wind. We anchored straight in front of Leader Price, it is very cramped there, not much space and muddy. We layed the anchor and as much chain as we could in that tights space, looked like we were holding, went to the town dinghy dock, unfortunately the wind had increased and our anchor had slipped.!! When we came back we were very close to the boat behind us. All happened so quickly, we just got there in time. Anchored again and this time the anchor held in the muddy ground. 
    Same happened to one of our neighbor boats last night at St. Anne´s bay, he arrived late in the dark and put his anchor down, suddenly after an hour the other boats kept shouting, your anchor has slipped, what an excitement at night!
    We went shopping, had both a long list, took us the whole day, now we are looking forward to going out of the marina-town area to anchor in the lovely bay of St. Anne´s again. The forecast for the next 3 to 4 days is very windy with 25 to 30 kn. Sleep is somewhat lighter while the boat is swinging around and jerking. Huh, remember our nights at anchorages when we were chartering a mono hull, the chain was continuously creaking and the boat rocked and swiveled. I guess one get used to everything, but we were very exhausted at the end of one week charter

  9. Fort De France, Martinique

    20 February 2011

    We came to the capital of Martinique to do some shopping for little things we could not get in other places. Now we feel we had enough and moved on. We do not miss town life at all, we like quiet anchorages and lovely walks.
    I loved going to the local food market , we got lots of exotic looking fruits, some are very tasty. The stalls offer a lot of colourful looking spirits, homemade fruit punches. The locals like their rum here, very proud producers of rum, lots of distilleries all over the Island

  10. Anse Caritan, Martinique

    14 February 2011

    The last couple of days we have been walking for hours along the coast and in the woodland of the southern tip of Martinique. Walkways are properly marked and on weekends very well trodden by the locals and a few yachties. Some come with there mountain bikes, others with drums, picnic and BBQ. The beaches are exquisite, they are going on for miles on end, fringed by palm trees and dense vegetation. There are no hotels, everybody can enjoy nature there for free. 

  11. Le Marin, Martinique

    30 January 2011

    Endlich haben wir einen Marinaplatz ergattert. Die Marina ist chronisch überfüllt, über Funk geht garnichts, man muþ einfach immer wieder ins Marinabüro und um einen Platz betteln. Wir liegen ja lieber vor Anker in Buchten, sind ja fast autark (bis auf Internet), doch um Garantiearbeiten ausführen zu lassen, müssen wir andocken. Wir muþten dreimal den Platz wechseln, dabei sind wir dann auch noch in der Leine einer Boje hängen geblieben, so ein Drama! Unser Ruder ist dabei ausgefallen, bzw. die ‸Lenkung" ist blockiert gewesen. Man hat uns dann mit zwei kleinen Booten, die uns rammen muþten an einen anderen Platz andocken lassen. Das Andocken mit zwei Leuten ist leider mit unserem groþen Kahn kein Kinderspiel, vor allem wenn man mit Bojen ‸parken" muþ. Leider sind die Marineros hier nicht so übereifrig und es gibt immer Seitenwind. 

  12. HMS Diamond Rock, Martinique

    15 Febbruary 2011

    In 1804 the English installed some 20 sailors and canons on the rock, called it HSM Diamond Rock, they were able to hold the fort for 17 month and according to legend the French managed to get it back by causing several boats filled with casks of Rum to be wrecked on the Rock. Dead drunk the enemy gave up without a fight. Guess you will not find that in English history books.

    The Rock locks very impressive when you sail passed it. 


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